Swingstick als Fitnessgerät

Ein Schwingstab (Swingstick) ist ein Fitnessgerät, das motorische Fähigkeiten wie Koordination,

Beweglichkeit und Kraft trainieren soll.

Hinter der Idee des Schwingstabs steckt das Prinzip, einen Stab von der ungefähren Länge von 150 bis 170 Zentimetern und einem Durchmesser von circa fünf Zentimetern durch eigene Körperkraft zum Schwingen zu bringen. Die Vibration des Stabes spricht Muskelgruppen an, die reflektorisch Anspannung zeigen.
Schwingstäbe erreichen -abhängig von der Beschaffenheit- ein Eigengewicht von circa 650 bis 1500 Gramm.
Mittig ist das Fitnessgerät versehen mit einem Handgriff und zu den Enden hin mit leichten Gewichten – so können gleichmäßige Stabschwingungen erreichet werden.

Neben Trainingseffekten auf die motorischen Fähigkeiten wird bei regelmäßiger Anwendung – circa 15 Minuten täglich – mit positiven Auswirkungen auf Variablen wie Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System geworben. Auch soll durch das Training eine effektive Gewichtsreduktion möglich sein.
Durch das konzentriert auszuführende Training ist nach Herstellerangaben weiterhin die mentale Flexibilität zu fördern: Eine verstärkte bewusste Wahrnehmung der eigenen Körperhaltung soll erzielt werden können.
Durch Anwendung in verschiedenen Körperpositionen können schwerpunktmäßig spezifische Muskelgruppen angesprochen werden.
Daneben ist auch das Training der globalen Muskulatur und der Tiefenmuskulatur möglich.
Dies ist nach Herstellerangaben beispielsweise bei Leistungssportlern als Ausgleich zu Bewegungsmustern durch disziplinspezifische Trainings zu nutzen.
Neben dem privaten Fitnesstraining finden Schwingstäbe ihre Anwendung beispielsweise auch im physiotherapeutischen Bereich und in der Rehabilitation zur Behandlung und Vorbeugung von Rückenproblematiken.

Angeboten werden die Fitnessgeräte in unterschiedlichen Preiskategorien -
die Kosten für neue Geräte variieren dabei mit verwendeten Materialien und dem Lieferumfang:
Ein Schwingstab ist zu erwerben ab einen ungefähren Preis von 20,00 Euro; kostengünstige Stäbe bestehen dabei oft aus Fiberglas.
Gegen höhere Anschaffungskosten kann ein Lieferumfang beispielsweise zusätzliche Trainings-DVDs mit unterschiedlichen Trainingsschwerpunkten umfassen -
im Internet bieten einige Hersteller auch den kostenlosen Download gezielter Programme an.
Neben Standardmodellen sind Stäbe verschiedener Farben und Ausstattungen zu finden:
Teilbare Modelle sollen beispielsweise einen praktischeren Transport gewährleiten - erzielt durch ein Schraubgewinde in der Mitte des Stabs.
Verschiedene Modelle bieten die Möglichkeit, die Gewichte je nach individuellem Bedarf und Trainingsstand in ihrer Position zu ändern.
Geräte im dreistelligen Preissegment können beispielsweise aus Federstahl gefertigt sein; durch Frequenzregler sind Schwingungsamplituden des Stabes der individuellen Leistungsfähigkeit anzupassen.
Dämpfungselemente sollen unkontrollierte Schwingungen des Stabes verhindern - unharmonische Krafteinwirkungen auf Muskelgruppen seien so zu vermeiden und Verletzungsrisiken einzuschränken.

In Internetforen finden sich positive Erfahrungsberichte bezüglich der Wirksamkeit des jeweils individuellen Schwingstabtrainings; Trainer berichten beispielsweise von positiven Effekten auf den Fettstoffwechsel bei regelmäßigem Training. Physiotherapeuten sprechen von der Wichtigkeit der Stabqualität; durch sie soll eine abnehmende Elastizität der Fasern im Trainingsverlauf vermieden werden können - private Nutzer berichten hier außerdem von gleichmäßigerem Schwingen.

Hier der Trailer des orginal Swingsticks: